Case Study: Karlsruher Lebensversicherung AG PDF Drucken E-Mail
Ausgangslage:
Die Karlsruher Lebensversicherung AG hatte in der Vergangenheit die Auswahl neuer Mitarbeiter stets auf der Grundlage klassischer regionaler Assessment Center (AC) vorgenommen. Das bundesweit tätige Unternehmen stand jedoch vor dem Problem, dass bei der Personalgewinnung einerseits flächendeckend gearbeitet werden sollte, andererseits aber die Zahl der möglichen Bewerber, die zu den regionalen Assessments eingeladen wurden, in einigen Geschäftsgebieten relativ klein war. Dies führte zu Organisationsproblemen und hoher Unzufriedenheit bei den Personalverantwortlichen, so dass die Karlsruher Lebensversicherung AG zu Beginn des Jahres 2002 nach neuen Wegen der Mitarbeiterauswahl strebte, die weniger kosten- und personalintensiv sein würden.

Methode:
In Zusammenarbeit mit der Profiles GmbH wurde eingangs eine Studie mit 20 Mitarbeitern unter Verwendung des eignungsdiagnostischen Instruments „The Profile" durchgeführt. Dabei wurde zunächst ein Anforderungsprofil für die Stelle des selbständigen Verkäufers erstellt. Anschließend wurden die jeweiligen mentalen Fähigkeiten, beruflichen Interessen und spezifischen Verhaltensmerkmale der einzelnen Personen, hinsichtlich dieses Anforderungsprofils ausgewertet. Ziel war es, eine objektive Bewertungsgrundlage bezüglich des Potentials zu schaffen, um präzise Voraussagen zur Erfolgswahrscheinlichkeit am Arbeitsplatz treffen zu können. Daraufhin folgte eine einjährige Testphase mit etwa 100 Mitarbeitern.
Seit 2004 gehört „The Profile", neben den klassischen Auswahlmethoden wie dem Prüfen der Bewerbungsunterlagen und dem Führen von Bewerbungsgesprächen, offiziell zum Einstellungsverfahren neuer Verkaufsmitarbeiter. Die Personalverantwortlichen möchten somit mehr Objektivität und die Beseitigung des subjektiven Faktors beim Auswahlprozess gewährleisten.

Ergebnis:
Das Instrument „The Profile" hat sich in der Karlsruher Lebensversicherung AG als Ergänzung zum klassischen Auswahlprozess sehr bewährt und wurde sowohl von der Unternehmensführung als auch den Mitarbeitern positiv aufgenommen, da es wesentlich objektiver und aussagekräftiger ist als die bisher praktizierten Assessment Center. Darüber hinaus konnte das Unternehmen seinen Kosten- und Organisationsaufwand senken, die Fluktuation im Außendienst reduzieren und somit seine Produktivität und Leistungsfähigkeit erhöhen.

„TheProfile schafft mehr Objektivität und eliminiert den subjektiven Faktor."
Helmuth Rothfuss und Rolf Küper, Karlsruher Lebensversicherung AG (Januar 2005)

 
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